Wallfahrten in Klein-Mariazell

Seit Jahrhunderten pilgern Menschen nach Klein-Mariazell, um das Gnadenbild, die tronende Muttergottes mit dem Jesuskind auf ihrem Schoß zu verehren und zu bewundern.

Ob man in Gruppen oder als Einzelner, als Pilger oder Freund von Kunst und Geschichte hierher kommt, es wird jedem erkennbar, dass hier ein Ort der geistlichen Einkehr und Selbstfindung, der Suche nach Beziehung zu Gott, ein Ort der Gottesnähe ist. Die Faszination beim Betreten des Kirchenraumes geht vor allem von den Fresken von Johann Wenzel Bergl aus, die den Betrachter in eine andere Welt versetzen. Zu dessen Werk gehören auch die Bilder der Seitenaltäre im Querschiff.

Auf der Orgelempore befindet sich auch das Chorgestühl der Mönche aus der Zeit des früheren Klosters. Es ist eine kostbare, schwere Schnitzarbeit mit gedrehten Säulchen, Muscheln und Fruchtgirlanden, die Abt Roman Wohlrab (1680 - 1699) anfertigen und mit seinem Wappen krönen ließ.

Der spirituelle Schwerpunkt ist die neugeschaffene Krypta. Wer vorbei an den ausgegrabenen Resten des gotischen Baptisteriums, mit seiner originalen Verfliesung, dorthin hinabsteigt, kommt in einen Raum der Stille und Konzentration, in dem die historischen Ursprünge dieses Heiligtums eine symbolische, über sich hinausweisende künstlerische Darstellung gefunden haben. Die beiden an der West- und Nordwand befindlichen Portale weisen auf die Bedeutung und Rang dieser Kirche hin. Beide sind um 1250 entstanden. Der Reliquienschrein mit kreuzförmigem Grundriss beinhaltet ca. 500 Reliquien zur persönlichen Verehrung der Heiligen. Diese neue Reliquienkapelle ist ein Ort der Stille, des Gebets und der Besinnung. Auch im Kriegerdenkmal, auf dem Platz vor der Kirche, kommt der Auferstehungsglaube zu einem bildhaften Ausdruck.

Dass dieser Auferstehungsglaube allen Anfechtungen einer säkularisierten Welt standhält, dass er Widerstand leistet, sich nicht mit den Verhältnissen arrangiert, davon zeugen Leben und Märtyrertod von Schwester Restituta Kafka, die am 30. März 1943 hingerichtet und von Papst Johannes Paul II. am 21. Juni 1998 selig gesprochen wurde. Eine Stein-Skulptur der Seligen Restituta befindet sich im rechten Seitenschiff der Wallfahrtskirche. Über den Mauern der alten Prälatur und des Kreuzgangs wurden neue moderne Räume geschaffen. Diese Räumlichkeiten stehen ganzjährig für eigene bzw. Gastveranstaltungen zur Verfügung.

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